Das Engagement der Stiftung für die Wissenschaft

Die Possehl-Stiftung fördert die Exzellenz von Forschung und Lehre an den Lübecker Hochschulen und stärkt sie im Konkurrenzkampf um hoch qualifizierte Wissenschaftler und Studenten. Die Förderung der Wissenschaft ist so facettenreich wie das Angebot der in Lübeck ansässigen Einrichtungen selbst. Universität zu Lübeck und die Fachhochschule Lübeck liegen nicht nur räumlich nah beieinander sondern kooperieren auf zahlreichen Gebieten. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass sich am Hochschulstandort Lübeck Wissenschaft und Praxisbezug sinnvoll ergänzen.
Ein Herzensanliegen der Possehl-Stiftung in den vergangenen zwei Jahren war der Kampf für den Erhalt der Lübecker Universität, die von der Schließung bedroht war. Die gesamte Stadt war im Sommer 2010 auf der Straße, um für die Universität zu kämpfen. Sicherlich war der Schulterschluss über Einzelinteressen hinweg auch ein Grund für die Jury, Lübeck im Sommer 2011 den Titel „Stadt der Wissenschaft 2012“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft zu verleihen.

Fraunhofer EMB Kryo-Zellbank

Seit 2004 befindet sich in Lübeck eine eigenständige Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie im Aufbau. Die Einrichtung befasst sich wesentlich mit dem Anlegen einer Stammzellen-Bank, die zur Entwicklung zellulärer Techniken für Medizin, Wissenschaft und Wirtschaft dient. Dafür werden Stammzellen von Zoo- und Wildtieren nach modernsten Verfahren tiefgefroren und so für die Forschung nutzbar gemacht. Neben zellbasierten Therapieverfahren für die Regenerative Medizin wird dadurch auch die Entwicklung innovativer Pharmaka, Kosmetika und Bioprodukte vorangetrieben. In vielen Projekten kooperiert die Einrichtung mit der Universität, der Fachhochschule sowie einer Vielzahl von Instituten und Industriebetrieben im Norden Deutschlands.

Fraunhofer EMB Kryo-Zellbank

 


Universität zu Lübeck - Einrichtung eines Zentrums für kulturwissenschaftliche Forschung

Zentrum für kulturwissenschaftliche Forschung

In den zahlreichen Archiven, Museen, Sammlungen und Bibliotheken der Hansestadt liegen unzählige Schätze verborgen, deren Aufarbeitung seit Jahren gefordert wird. Dies hat sich das neu gegründete Zentrum für kulturwissenschaftliche Forschung (ZKFL) zur Aufgabe gemacht. Die in Lübeck vorhandenen Ressourcen aus den Bereichen der Kunst, Literatur, Musik, Geschichte, Biologie, Völkerkunde, Archäologie und Denkmalpflege sollen bearbeitet und Forschungsprojekte zu kultur-, geistes-, und sozialwissenschaftlichen Themen initiiert werden. Das ZKFL koordiniert Projekte der beteiligten Institute der Universität sowie der Kultureinrichtungen der Stadt. Nachwuchswissenschaftler können so die in Lübeck vorhandenen Kulturgüter für ihre Präsentation und weitere Erforschung erschließen und nutzbar machen.