Zwischen lokaler Verantwortung und internationalem Dialog
26.3.2026
Die Possehl-Stiftung setzt ihre Förderung der zeitgenössischen Kunst in Lübeck fort und schreibt den Possehl-Preis für Lübecker Kunst 2026 aus. Bildende Künstlerinnen und Künstler mit Arbeitsmittelpunkt in der Hansestadt sind eingeladen, sich ab April mit einer Projektidee zu bewerben. Bewerbungsschluss ist der 1. Juni 2026.
Der mit bis zu 8.000 Euro dotierte Preis ermöglicht die Realisierung eines künstlerischen Vorhabens. Zugelassen sind alle Medien und Ausdrucksformen der Gegenwartskunst. Auch hinsichtlich der Orte zeigt sich die Ausschreibung offen: Neben etablierten Räumen können Projekte im gesamten Stadtgebiet verortet werden und so neue Perspektiven auf Lübeck als Kunst- und Stadtraum eröffnen.
Über die Vergabe entscheidet im Juni eine international besetzte Jury mit Mitgliedern aus renommierten, europäischen Kunstinstitutionen. Die Präsentation des prämierten Projekts ist für den Herbst vorgesehen; die Ausstellungseröffnung für den 1. November 2026 geplant.
Der Possehl-Preis für Lübecker Kunst ist Teil eines Fördermodells der Stiftung, das regionale Verankerung mit internationaler Ausstrahlung verbindet. Während der Lübecker Preis gezielt die lokale Szene stärkt, bringt der im dreijährigen Turnus vergebene Possehl-Preis für Internationale Kunst maßgebliche Positionen der Gegenwartskunst nach Lübeck. Zuletzt wurde die international renommierte Künstlerin Shilpa Gupta ausgezeichnet, deren Arbeiten weltweit in bedeutenden Museen und Biennalen gezeigt werden – nach Lübeck auch im Hamburger Bahnhof in Berlin.
Dass beide Preise von derselben Jury vergeben werden, ist bewusstes Konzept: Es schafft eine Verbindung zwischen lokalen künstlerischen Positionen und internationalen Diskursen – und eröffnet Lübecker Künstlerinnen und Künstlern die Chance, über die Region hinaus wahrgenommen zu werden.
Mit diesem Ansatz versteht sich die Possehl-Stiftung nicht nur als Förderin einzelner Projekte, sondern als Impulsgeberin für eine lebendige, zeitgenössische Kunstlandschaft in Lübeck.
Presseanfragen und Interviews
Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes
Kontakt: Bernadett Braun, stiftung.braun@possehl.de, + 49 (0) 451.148-200
Fachkontakt: Uta Belkius, stiftung.belkius@possehl.de, +49 (0)151.40068998